Kiesschüttungen am Rhein

Das Tiefbauamt schafft von September 2018 bis März 2019 auf beiden Rheinseiten zwischen Schwarzwald- und Wettsteinbrücke ein attraktiveres Ufer für Mensch und Natur.

Mehr Komfort bei Einstieg in den Rhein

Auf der Kleinbasler Seite erhält die beliebte Einstiegsstelle für Rheinschwimmerinnen und -schwimmer beim Tinguely Museum einen grösseren Kiesstrand. Die hohe Stufe kurz vor dem Einstieg in den Rhein fällt weg.

Neue Lebensräume für Wasserlebewesen

In der Naturschutzzone unterhalb der Solitude-Promenade entstehen Lebensräume
und Rückzugsorte für heimische Pflanzen und Tiere. Dazu gehören Fische wie die Nase, Kleinstlebewesen wie die gebänderte Prachtlibelle oder das Rohrglanzgras.

Mehr Strand

Unterhalb des Schaffhauserrheinwegs verbreitert das Tiefbauamt mit Kies den Strand um zwei bis vier Meter (bei mittlerem Wasserstand). Der Strand wird neu
auf der ganzen Länge des Schaffhauserrheinwegs zum Verweilen am Wasser
einladen. Es entstehen zudem kleine Buchten und begrünte Inselchen, die Wassertieren als Rückzugsorte dienen. Wasserstellen mit geringer Tiefe ermöglichen den Fischen das Laichen. Auf der Grossbasler Seite sind beim
St.Alban-Rheinweg kleinere Aufschüttungen vorgesehen. So entstehen rund
um das Rheinbad-Breite sowie zwischen Waldenburgerstrasse und Beim Letziturm
kleine Kiesflächen. Schwimmende gelangen künftig vom Rheinbad aus
wieder direkt in tieferes Wasser.

Kies aus dem Rhein

Basel-Stadt erhält 25 000 Kubikmeter Kies kostenlos von den Schweizerischen Rheinhäfen. Dieser Kies kommt von der Korrektur der Rheinschifffahrtsrinne und wird vor Ort wieder verwendet. Mehr zur Korrektur der Schifffahrtsrinne unter www.port-of-switzerland.ch